Sonntag, 17. Dezember 2017

Tragetuch im Test: Didymos Lisca



Eines unserer liebsten Tücher im Schrank möchte ich euch heute gern etwas näher vorstellen – das wunderschöne „Lisca Northern Light“ von Didymos. Über meine besondere Beziehung zu Tragetüchern der Firma Didymos habe ich euch schon mal berichtet, wurde ich doch selbst vor mehr als 35 Jahren gern und oft darin getragen. Noch einmal ganz lieben Dank für die Bereitstellung der Produkte für meine Tragetuchtests <3 an Tina Hoffmann und ihr Team!


Das Modell Lisca ist ein gewebtes Tragetuch aus 100% Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau mit einem Flächengewicht von 260g pro Quadratmeter und damit relativ dick, aber gleichzeitig ganz weich und kuschelig. Es eignet sich ganz besonders auch für große und schwere Traglinge, zu denen ich unser Töchterlein inzwischen schon zählen darf. Das klassische Fischgrätmuster und die hübsche Farbkombination aus verschiedenen Blautönen, rohweiß und rosa machen das Lisca Northern Light zu einem optisch sehr ansprechenden Tuch. 


Wie bei allen Didymos-Tüchern liegt dem Paket eine ausführliche Wasch- und Pflegeanleitung bei. Maschinenwäsche bei 60 Grad ermöglicht eine unkomplizierte Handhabung im Alltag. Das Tuch darf also auch mal schmutzig werden ;-). 

Beim Binden des Tuches sind sowohl der markierte Mittelpunkt als auch die zwei verschiedenfarbigen Tuchkanten eine Hilfe. In der ausführlichen Trageanleitung, die dem Tuch beiliegt, kann man sich zudem über verschiedene Bindeweisen informieren und diese erlernen. Noch besser finde ich diese tolle Zusammenstellung auf der Seite von Didymos, die auch Videos enthält.  


Nun aber zum Praxistest. Schon beim ersten Angreifen hat mir das Lisca wirklich gut gefallen, es ist so weich und kuschelig und hat genau die Kombination aus leichter Elastizität und Festigkeit, die ich gern mag. Es lässt sich sehr gut binden und stützt auch mein 12 Kilo-Mädchen ausreichend gut.

Das Preis-Leistungsverhältnis ist mit 149€ für eine Länge 6 in Bio-Qualität positiv zu bewerten. 


Fazit: Wir haben inzwischen einige Tücher und Tragehilfen im Schrank, aber zum Didymos Lisca Northern Light greife ich ganz besonders gern. Es ist wunderbar weich, universell einsetzbar, vom Anfang bis zum Ende der Tragezeit verwendbar, lässt sich sehr schön binden und gefällt mir zudem optisch wirklich gut. Ich kann guten Gewissens eine klare Kaufempfehlung aussprechen.


Bei den Bildern für diesen Beitrag wurde ich von einem Profi unterstützt <3. Die liebe Leila ist als Trageberaterin bei CarryMe 4 Baby tätig und stand mit ihrer süßen Tochter am schönen Irrsee für mich vor der Kamera. Vielen lieben Dank ihr zwei, es hat Spaß gemacht mit euch! 

Dienstag, 12. Dezember 2017

DIY: Hörbücher aufnehmen



Heute habe ich eine kleine Idee zum Selbermachen für euch, die euren Kindern bestimmt Freude bereitet – individuelle Hörbücher zu den Lieblingsbilderbüchern mit Mamas oder Papas Stimme.


Wir lesen unseren Kindern wirklich gern und viel vor, aber ab und zu gibt es doch Situationen, wo wir nicht wirklich die Zeit oder den Kopf dafür haben und wo es schön wäre, wenn sich die Zwerge allein oder zu zweit ein Weilchen beschäftigen könnten. Eine liebe Freundin brachte mich auf die Idee, mich beim Vorlesen der liebsten Bücher aufzunehmen und die Aufnahme für die Kinder als Hörbuch kindgerecht aufzubereiten. 


Es hat wunderbar geklappt und die Kinder sind begeistert. Falls nun jemand die Idee aufgreifen möchte, berichte ich kurz von meiner Vorgangsweise. 



Ich habe mich für eine Zusammenstellung von acht Büchern auf einer CD entschieden. Wir haben im Kinderzimmer einen klassischen kleinen CD-Player, den der Sohnemann mit etwas Starthilfe schon gut bedienen kann. Bei der Auswahl habe ich die Vorlieben beider Kinder berücksichtigt. Durch den geringen Altersabstand sind die Interessen ja relativ ähnlich und sie schauen auch gern das gleiche Buch an. 


So, nun habe ich mich abends ins Wohnzimmer gesetzt, auf eine ruhige Umgebung geachtet und Buch für Buch gelesen und mit dem Recorder meines Smartphones aufgenommen. Begonnen habe ich dabei immer mit dem Titel und gleich danach sowie später nach jeder Doppelseite ein Signal zum Umblättern gegeben. Dies war ein kurzes Glockengeklingel gefolgt vom Wort „Umblättern“. Idealerweise lässt man vor und nach dem Umblättern genügend Zeit zum Betrachten der Bilder. Nach dem Lesen habe ich jedes Buch unter seinem Titel am Handy abgespeichert und anschließend für die Dropbox freigegeben. Google drive oder eine Übermittlung per Mail oder FB-Messenger klappt auch. Ab da habe ich am PC weitergearbeitet. Da das Handy Audioaufnahmen im .m4a-Format speichert, habe ich die Dateien anschließend in .mp3 konvertiert. Das geht ganz einfach online mit verschiedenen Convertern, einfach mal "m4a to mp3“ googlen :-D. Die mp3-Dateien habe ich in einen separaten Ordner gepackt und anschließend eine CD gebrannt. Dieser Schritt kann natürlich entfallen, wenn man die Möglichkeit hat, mp3s direkt abzuspielen – wir sind da noch ein bisschen altmodisch unterwegs ;-). 


Damit sich der Sohnemann auch orientieren kann, habe ich ihm in Word eine Tabelle mit Bildern von den Buchcovern zusammengestellt. Da er natürlich mit seinen knapp drei Jahren noch nicht lesen kann, habe ich die Ziffern in der gleichen Form aufgemalt, wie es unser CD-Player am Display anzeigt. Die Bilder der Buchcover findet man leicht mit der Google-Bildersuche, dann spart man sich das Fotografieren. Die Tabelle habe ich nach dem Ausdrucken noch laminiert, so dass sie länger benutzbar ist und auch den Kauattacken der kleinen Schwester standhält ;-). 


Natürlich ist das Ganze mit etwas Aufwand verbunden, aber die Kinder mögen ihre Hörbücher sehr und beschäftigen sich gern damit. Somit war es das auf jeden Fall wert und es kostet bis auf einen CD-Rohling und eine Laminierfolie quasi nichts. In einigen Wochen werde ich bestimmt wieder ein paar neue Bücher aufnehmen. 


Falls ihr es auch versuchen wollt, wünsche ich euch und euren Kindern viel Spaß dabei!

Samstag, 9. Dezember 2017

Eine einfache Weihnachtsbastelei: Geschenkpapier bedrucken

Die liebe Tanja vom Familienblog Tafjora organisiert zum wiederholten Male einen Adventskalender, in dem sie jeden Tag einen Blog vorstellt. Dort gibt es dann etwas Besonderes zu entdecken. Ich darf heuer auch dabei sein und hier könnt ihr nachlesen, was ich Tanja über Weihnachten bei uns daheim erzählt habe. Hinter Türchen 9 möchte ich euch eine kleine Bastelarbeit zeigen, die sich wunderbar auch schon für ganz kleine Hände eignet.

Gemeinsam mit dem Sohnemann habe ich mit Hilfe von Keksausstechern weihnachtliches Geschenkpapier bedruckt. Er hatte viel Spaß dabei und vor allem sind schnelle Ergebnisse zu sehen, was bei so kleinen Bastlern mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne durchaus von Vorteil ist ;-). 



Ihr braucht dafür: 

  • Großformatiges Papier (Wir haben die Mala-Rolle von Ikea verwendet)
  • Fingerfarben in den gewünschten Farben
  • Keksausstecher mit weihnachtlichen Motiven 
  • Flache Teller und eventuell einen Pinsel


Die Farbe wird in einer eher dünnen Schicht auf die Teller gestrichen und dann kann es auch schon losgehen. Keksausstecher verkehrt herum, also mit der dicken Seite nach unten, in die Farbe tauchen und aufs Papier stempeln. Kurz trocknen lassen und fertig ist das selbstgemachte Weihnachtspapier. 



Ich wünsche euch viel Freude beim Nachmachen und eine wunderschöne restliche Adventszeit mit euren Liebsten <3!



Donnerstag, 7. Dezember 2017

Stoffwindeltest: Wollschlupfüberhose von Lenya und Höschenwindel von Puppi



Schon länger sind wir auf der Suche nach einer guten Stoffwindellösung für die Nacht. Gut saugen soll sie und lang halten, da ich nachts nicht wickeln mag. Zudem ist es natürlich wichtig, dass alles dicht ist und nicht ausläuft und da das Töchterlein eine Bauchschläferin ist, stand Bequemlichkeit ebenfalls auf der Wunschliste.
Die liebe Stefanie von Allerlei Windeln unterstützte uns toll bei der Suche und empfahl uns eine Wollschlupfüberhose von Lenya natürlich. Dazu schickte sie uns auch noch eine Höschenwindel von Puppi mit passender Einlage sowie Wollfett für die Überhose. Ganz herzlichen Dank dafür, Stefanie!


Die Schlupfüberhose von Lenya ist doppelt gestrickt und besteht aus 100% Wolle aus biologischer Tierhaltung. Sie wird in Deutschland hergestellt, was ich sehr positiv finde.  Meine anfängliche Befürchtung, Wolle konnte kratzig sein, wurde sofort entkräftet, denn die Überhose ist wirklich weich und angenehm auf der Haut. Wäsche und Fetten war dank Anleitung und sehr guten Informationen auf der Homepage von Allerlei Windeln gar kein Problem.

Das Töchterlein trägt Kleidergröße 86 und die Überhose in 86/92 passt perfekt. Die Beine sind relativ lang und reichen mit den breiten Bündchen fast bis zu den Knien, was das Kind aber nicht stört. Trotz Babyspeckbeinchen schneiden die Bündchen nicht ein und hinterlassen nur geringe Abdrücke. Einzig die Pyjamahose muss sehr weit geschnitten sein, sonst ist das Anziehen mühsam.


Nach zwei Mal Fetten und ein paar Mal Eintragen untertags war die Überhose dicht und blieb das auch die ganze Nacht. Ich muss zugeben, dass ich wirklich positiv überrascht war und trotz anfänglicher Skepsis immer mehr zum Wollwindel-Fan werde.

Den Preis von knapp 17€ für die doch schon recht große Größe finde ich fair und angemessen. Der große Vorteil bei dieser Art von Windel ist ja, dass man sie mehrmals verwenden kann, bevor sie wieder gewaschen werden muss. Daher kommt man mit zwei Nachtwindeln im Normalfall gut aus.


Unter der Wollüberhose testeten wir die Puppi Höschenwindel Pink Blush in One Size. Sie ist aus besonders weichem Bambusvelours in Ökoqualität hergestellt und kann wie eine Pocketwindel mit verschiedenen Einlagen befüllt werden. Auch mit einer saugstarken Einlage für die Nacht trägt sie wenig auf und hat eine schmale Passform. Besonders komfortabel finde ich die weichen Beingummis, die wirklich gut sitzen. Auch bezüglich Saugleistung gibt es nichts zu meckern, ich war aufgrund der dünnen Ausführung positiv überrascht. Da das Töchterlein nachts noch viel trinkt und dementsprechend auch viel pinkelt, haben wir dennoch einen zusätzlichen Booster verwendet. So kamen gut durch die Nacht. 


Zu einem Preis von etwa 13€ bekommt man eine gut sitzende Höschenwindel aus europäischer Produktion, die lange passt und aufgrund der Taschenfunktion sehr flexibel nutzbar ist.


Die Kombination der beiden Windeln erfüllt auf jeden Fall alle Anforderungen, die ich an ein Nachtwindelsystem hatte. Leider kommt jetzt das große ABER: Das Töchterlein schläft mit Stoffwindel einfach viel unruhiger, als sie das mit einer Wegwerfwindel tut. Ich weiß nicht, ob es an der Feuchtigkeit an der Haut liegt oder daran, dass die Stoffwindel natürlich deutlich dicker ist und dadurch ihre Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist, aber sie schläft damit defintiv schlechter. Möglicherweise würde sie sich daran gewöhnen, aber im Moment kann ich noch schlechteren Schlaf nicht verkraften, also greifen wir derzeit nachts wieder zu einer Wegwerfwindel. Schade.
Das hat natürlich nichts mit der Qualität der getesteten Produkte zu tun, diese sind wirklich top und ich kann sie nur weiterempfehlen. Wir verwenden sie jetzt tagsüber, wenn wir beispielsweise lange draußen im Schnee unterwegs sind und ich sichergehen will, dass die Windel unter dem Schianzug nicht ausläuft.

Fazit:  Die Strick-Wollüberhose von Lenya ist eine sehr weiche, bequeme und durchaus auch pflegeleichte Windel vor allem für den Nachtgebrauch, die gut dicht hält. Positiv hervorzuheben ist die Bio-Qualität und die Produktion in Deutschland. Die Höschenwindel aus Bambusvelours von Puppi hat einen hohen Tragekomfort und ist durch die Pocketfunktion mit verschiedenen Einlagen sehr flexibel sowohl tagsüber als auch nachts nutzbar. Sie saugt gut und sieht zudem noch richtig schick aus.

Den Shop von Allerlei Windeln kann ich uneingeschränkt empfehlen. Ihr findet dort nette Beratung und ein sehr schöne Auswahl an Stoffwindeln und Zubehör. Ganz neu gibt es von der lieben Stefanie auch eine eigene, selbst genähte Windellinie – wunderschöne Wollsnapüberhosen, die außen aus Tragetuchstoff bestehen. Schaut vorbei, es lohnt sich!